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| Realverband: Nur Feldstraße soll übertragen werden |
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Sowohl die Übertragung aller innerörtlichen Straßen (715 Hektar Gegenstimmen) als auch die Übertragung der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen mit Ausnahme des Bruchweges (501 Hektar Gegenstimmen) vom Realverband (Eigentümer) an die Gemeinde Kirchlinteln (Trägerin Verkehrssicherheit und Straßenbaulast) wurden in der Realverbands-Versammlung am 27. März 2009 abgelehnt. Eine Mehrheit fand sich lediglich für die Übertragung der dringend sanierungsbedürftigen Feldstraße in das Eigentum der Gemeinde Kirchlinteln. Bei diesem "kleinsten gemeinsamen Nenner" gab es lediglich eine Gegenstimme und 5 Enthaltungen. In der Realverbands-Versammlung am 27. März im großen Saal des Niedersachsenhofes waren rund 100 Grundstückseigentümer und Einwohner dabei, die insgesamt 819 Hektar Grundstücksfläche repräsentierten. Damit war die für qualifizierte Beschlüsse erforderliche 2/3-Anwesenheit nicht erreicht. Die Grundstücksfläche in Otersen beträgt knapp 1.500 Hektar (fast 15 qkm). Für die 2/3-Anwesenheit hätten die Eigentümer von knapp 1.000 Hektar anwesend sein müssen. Verbandsvorsteher Steffen Spöring begrüßte zur Verbandsversammlung auch Bürgermeister Wolfgang Rodewald und den vom Realverband eingeladenen Verwaltungsrechts-Experten, den Verdener Rechtsanwalt Dr. Björn Diering. Kassenführer Hanshermann Honemann trug den Kassenbericht vor und berichtete von rund 123.000 € Kapitalrücklagen beim Realverband. Kassenprüfer Michael Scharein bestätigte eine ordentliche Kassenführung. Neuer Kassenprüfer wurde Willy Marquardt. Nach Kopfzahl wäre eine deutliche Mehrheit der anwesenden Mitglieder für die Übertragung aller Oterser Straßen aus dem Eigentum des Realverbandes in das Eigentum der Gemeinde Kirchlinteln gewesen. Abgestimmt wird beim Realverband gemäß Satzung aber nach der Flächengröße. Der Eigentümer eines 1.000 qm (0,1 Hektar) großen Hausgrundstückes hat demnach 0,1 Stimmen, während Landwirte mit 50 Hektar Ländereien 50 Stimmen oder mit 100 Hektar 100 Stimmen haben. In Einzelfällen verfügen Landwirte über bis zu 10 % aller Stimmen. Wie es nun mit der Sanierung der Feldstraße weitergeht, muss bei der Gemeinde Kirchlinteln entschieden werden.
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| Wem gehören die Straßen und Wege in Otersen? |
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Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger in Otersen haben in jüngster Zeit öfter die Frage nach den Eigentümern der Straßen und Wege in Otersen gestellt. Die Straßen und Wege in Otersen befinden sich im Eigentum von 4 verschiedenen Eigentümern:
1. Das Land Niedersachsen ist Eigentümer der L 159 - der Landesstraße 159, also innerhalb
- Im Sande
- Steinfeld
- Otersener Dorfstraße
- Ludwigslust
2. Der Realverband Otersen ist Eigentümer folgender Straßen
- Bruchweg
- Heerweg
- Feldstraße
- Eschweg
- Fährstraße
- Turmstraße
- Waldweg
- Tegtweg
- An der Vethe
sowie der
Wirtschaftswege in der östlich der L 159 gelegegen Gemarkung Otersen
Die kurze Straße "Am See" befindet sich in Privateigentum
Für die innerörtlichen, dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen in Otersen obliegt der Gemeinde Kirchlinteln die Verkehrssicherungspflicht.
3. Die Gemeinde Kirchlinteln ist Eigentümerin der Straßen
- Ostlandstraße
- Westpreußenstraße
im vor rund 40 Jahren von der damaligen Gemeinde Otersen ausgewiesenen Baugebiet "Steinfeld-Erweiterung"
und
- Roggenkamp
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| R e a l v e r b a n d |
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Der Realverband Otersen ist aus zwei Realverbänden hervorgegangen:
1. Realverband der Verkoppelung der Horstwiesen
2. Realverband der Spezialteilung und Verkoppelung der Marsch-Ländereien.
Hauptaufgabe des Realverbandes ist die Verwaltung und Unterhaltung von Straßen und Wegen in der Gemarkung Otersen.
Der Realverband Otersen ist Eigentümer folgenden innerörtlicher Straßen
- Bruchweg
- Heerweg
- Feldstraße
- Eschweg
- Fährstraße
- Turmstraße
- Am See
- Waldweg
- Tegtweg
- An der Vethe
Mitglieder des Realverbandes sind alle Eigentümer von unbebauten oder bebauten Grundstücken in der Gemarkung Otersen, also alle Grundbesitzer. Das Stimmrecht richtet sich nach der Grundstücksfläche.
Vorstand des Realverbandes sind:
Verbandsvorsteher: Steffen Spöring (Vorsitzender)
stellv. Verbandsvorsteher: Ulrich Dreyer - Schriftführer/Kassenwart: Hanshermann Honemann
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| D e i c h v e r b a n d |
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Der "Oterser Deichverband in Otersen" ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Der Verband unterhält:
Allerdeiche - 6.034 m
Lehrde-Deiche - 2.346 m
= Deichlänge insgesamt 8.380 m
Gewässer ausgebaut u. nicht ausgebaut: 5.617 m
Wege 14.574 m
Verbandsgröße: 586 Flächen-Hektar (5,86 qkm)
davon bedeicht: 437 Hektar
1998 waren 59 Grundstückseigentümer im Verbandsgebiet Mitglied im Oterser Deichverband in Otersen. Der Deichverband ist aus dem Wasserverband für den Vethbach und die Lehrde in Wittlohe hervorgegangen und besteht in dieser Form seit 1971. Seit 1971 war Willy Spöring Verbandsvorsteher. Von 1971 bis 1976 war Heinz Heldberg sein Stellvertreter. Als stellvertretender Verbandsvorsteher war von 1976 bis 1987 der Staatsanwalt August Alting, der damalige Eigentümer der Hofstelle Nr. 16, (jetzt: Petrat, Fährstraße) aktiv. 1987 wurde Gerd Röttjer stellvertretender Verbandsvorsteher.
Zweimal jährlich findet eine Deichschau statt. An der Frühjahrsschau im März oder April und bei der Herbstschau im September nehmen etwa zehn Personen teil. Es handelt sich dabei um Vertreter des Landkreises Verden, des Staatlichen Amtes für Wasser und Abfall in Verden sowie um den Vorstand des Deichverbandes und die Deichgeschworenen. Der Landkreis Verden ist die Aufsichtsbehörde für den Oterser Deichverband in Otersen.
Quelle: Dorfchronik Otersen, Seite 216 - 1998
Verbandsvorsteher ist heute Gerd Röttjer.
Verbandsmitglieder sind die Landwirte / Eigentümer landwirtschaftlicher Nutzflächen im Verbandsgebiet.
Der Deichverband ist Eigentümer der Wirtschaftswege und -straßen in der Oterser Allermarsch. Für den Streckenabschnitt vom Ende der Fährstraße (am See) bis zur Fährstelle der Allerfähre vor Westen hat die Gemeinde Kirchlinteln wg. der Neben-Radwegstrecke zur Allerfähre die Verkehrssicherungspflicht übernommen.
Das Verbandsgebiet entspricht der Oterser Allermarsch.
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| Sanierung der Feldstraße erforderlich |
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Die aus Betonplatten bestehende Feldstraße ist sanierungsbedürftig. Das teilten besorgte Anlieger dem Realverband als Eigentümer der Feldstraße und der Gemeinde Kirchlinteln als Trägerin der Verkehrssicherungspflicht bereits 2007 mit. Die Grundstückseigentümer beklagen sich über zerbrochene Betonplatten und abgesackte Straßen-Teile sowie über erste Schäden an Wohnhäusern. Weitere Informationen und aktuelle Fotos enthält die PDF-Datei, die hier zum Herunterladen und Lesen bereit steht. (April 2007)
Download zum Thema: Informationen zur Feldstrasse und zum Realverband
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| TERMINE |
| Fr. 10. Febr. 19.30 Uhr |
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