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 "Dode Keerls und Fruensglück" am 19. u. 20. März 2011

Mit der Komödie „Dode Keerls sünd Fruensglück“ in vier Akten landete die Speeldeel Otersen einen wahren Volltreffer: beide Aufführungen im Saal des Niedersachsenhofes waren restlos ausverkauft, das Publikum war begeistert und dankte nach dem 4. Akt mit rythmischem Applaus und trotz Axt, Schlachtermesser, Witwenanwartschaftspillen und Mordgelüste endete die Komödie ganz ohne Tote. Theres Markwort (Ilse Priemke) ist Berufsgattin und gemeinsam mit ihren alten Schulfreundinnen Käthe (Iris Cordes) und Hedwig (Marita Bruns) werden Pläne geschmiedet, wie ihre untreuen Ehemänner ins Jenseits befördert werden können. Alle bisherigen
Chancen zu sterben, hätten die untreuen Ehemänner erfolgreich ausgelassen, ob bei den Kannibalen in Afrika oder bei einem vermeintlichen Tauchunfall. Die bisherigen Viagra-Tabletten, die die Männer „gegen Stress“ schlucken, wollen die gut betuchten Gattinnen gegen Witwenanwartschaftspillen tausche, oder soll es doch lieber der Therese´s Gärtner (Jan Thalmann) richten, denn „de Gärtner is jümmer de Mörder“. Gärtner Philip
wird plötzlich nicht mehr nur kommandiert, sondern von allen drei Damen umgarnt, um ihm ein Tatmotiv zu liefern. „Worum schall he morden? „Ut Rache, Leiw oder för de Tigers in´n Zoo?“ Immer wieder gibt es in allen vier Akten Szenenapplaus, nicht nur bei den vielen, humorvollen Reimen und Kurzgedichten. Die Frauen wähnen sich auf gutem Weg, Gärtner Philip vor ihren Karren gespannt zu haben. In Wirklichkeit hat der Gärtner längst die Regie übernommen, unterstützt von Silke (Anke Pozderovic), der Dienstdeern bei Therese Markwort sowie durch Hubert
(Bernd Barenscheer) und Florian (Armin Rowohlt), den beiden Sangesbrüdern von Gärtner Philipp. Hubert und Florian helfen nach Kräften, wo sie können: Nachts stehen die beiden ihren Mann, um „ohne Worte zwei-, dreimal die drei Witwen in spe zu beglücken und zu verzücken“ und tags darauf schlüpfen Hubert und Florian in die Rolle von zwei Mitarbeitern einer Spedition. Gärtner Philip, in Wirklichkeit gelernter Schlachter, hat bei seiner Bestechungs-Aktion (nicht mit Geld, sondern mit dem Messer) vermeintlich ganze Arbeit geleistet und die drei Ehemänner „för die Tigers in´n Zoo“fachgerecht vorbereitet. Hubert und Florian übernehmen nun vor den freudig-traurigen Augen der drei Neu-Witwen den Abtransport in großen Kartons. Die drei Frauen wähnen sich am Ziel ihrer Wünsche, haben aber die Rechnung ohne den Gärtner gemacht. Was ist, wenn Philip nicht dicht hält? Keine Frage, nun muss nur noch der Gärtner ins Jenseits befördert werden. Dieser Plan misslingt aber ebenfalls
und so endet die plattdeutsche Komödie zwar ohne Happy End aber auch ganz „ahne Dode“. Der gelungenen Premiere am Sonnabend-Abend folgte am Sonntagvormittag im nochmals voll besetzten Saal des Niedersachsenhofes die zweite Aufführung als „Fröhstückstheater“. Eine Bildergalerie mit über vierzig Szenenbildern wurde am Oterser Theaterwochenende auf der Facebook-Seite www.facebook.com/Dorf.Otersen
veröffentlicht.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
   

 Is de Arwschaft rägelt? Speedeel am 19. und 20. März

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 "Dode Keerls und Fruensglück" am 19. u. 20. März

Dode Keerls sünd Fruensglück

Es ist wieder soweit: Bühne frei für die SPEELDEEL OTERSEN. Am 19. und 20. März 2011 präsentiert die bekannte plattdeutsche Bühne im Niedersachsenhof Otersen die Kriminalkomödie in 4 Akten „Dode Keerls sünd Fruensglück“ von Rudolf Korf.

Drei reifere Damen sind gänzlich unglücklich mit ihren Ehemännern und versuchen diese loszuwerden. Aber wie? Da kann der alte Schulfreund Philip helfen, welcher als Gärtner im Hause einer der Damen allerlei Arten von „Pflanzen“ bestäuben soll. Mit Hilfe zweier Freunde und des Dienstmädchens Silke lässt Philipp die lästigen Ehemänner verschwinden. Aber auf welche Weise und für wie lange? Tauchen die Männer am Ende wirklich ab oder wieder auf und was sind „Witwenanwartschaftspillen“?

Die Premiere findet am Sonnabend, 19. März statt. Der Theatervorhang öffnet sich um 19.30 Uhr. Die 2. Vorstellung beginnt am Sonntag, 20. März um 10.00 Uhr mit einem Theater-Frühstück.
   

 Bildergalerie zu "Riep för Rimini" der Speeldeel Otersen 2010
   

 Speeldeel 2010: "Riep för Rimini" zweimal ausverkauft

Früher gehörten Theatergruppen und eine Speeldeel zum kulturellen Leben in den Dörfern. An den langen Winterabenden sorgten sie dann für Kurzweil. Das in den 1960er Jahren aufkommende 'Pantoffelkino' verdrängte in den folgenden Jahrzehnten viele Laienschauspiel-Bühnen in den Ortschaften. Längst haben viele Dörfer aber die alte Schauspiel-Tradition als dörfliches Kulturgut wieder entdeckt. In Otersen wurde die 'Speeldeel' 1922 gegründet, kam aber im Fernsehzeitalter nie ganz aus der Mode, weil seit über 40 Jahren das 'Weihnachtstheater' von und für Kinder immer wieder für Nachwuchs-Talente für die Theatergruppe sorgte.

Am Wochenende 20. und 21.2.2010 war es wieder soweit: Zweimal öffnete sich der Theatervorhang und zweimal war der Saal gut besetzt. Den eigenen Eltern die neue Liebe vorzustellen, ist gewiss nicht immer ganz einfach. Doch wenn die Anvertraute zugleich noch die Tochter eines verfeindeten Möbelhaus-Kontrahenten ist, scheint die Liebe zwischen Anke Pott und Jochen Däckel keine Zukunft zu haben. Damit also die beiden Familien sich 'mal 'n beeten näher kümmt', hat das junge Paar einen gemeinsamen Familienurlaub im Hotel Paradiso in Rimini in Italien gebucht.

Wohnstudio-Besitzer Udo Däckel ist ganz außer sich, als er seinen Rivalen, Gustav Pott im Hotel entdeckt. Seit über 25 Jahren schon ist er mit 'den Kotzbrocken' verfeindet. Ihre Auseinandersetzungen gehen schließlich so weit, dass einer von beiden schließlich vom Balkon gestoßen wird und unfreiwillig im Swimmingpool baden gehen muss.

Unterdessen verdreht der schöne Zimmerkellner Amadeo den Ehefrauen Doris Pott und Lotti Däckel den Kopf. Doch als Doris den schönen Italiener unter Lottis Bett findet, ist auch ihre Freundschaft dahin. Doch ihre Männer raufen sich an der Hotelbar doch noch zusammen. Um ihre finanziell angeschlagenen Möbelhäuser zu retten, vereinbaren sie im volltrunkenen Zustand einen Waffenstillstand und wollen sogar fusionieren. Damit keiner von beiden in Verdacht gerät, vom Ex-Erzfeind übernommen worden zu sein, brauchen sie noch einen triftigen Grund für ihre Fusion. Endlich kommt ihnen die Idee: Ihre Kinder Anke und Jochen, beide schon Juniorchefs der Väter, müssen heiraten, koste es was es wolle. Schlussendlich willigt das junge Paar ein, doch nur unter der Bedingung, dass die neue Firma auf ihre Namen überschrieben wird.

Die Komödie 'in fiev Törns' von Konrad Hansen endet mit dem erwarteten Happy End. Das Geschehen ereignete sich jedoch nicht in Rimini sondern am vergangenen Wochenende auf der Bühne von Gastwirt Klaus Wecks im Niedersachsenhof in Otersen. Der Saal war bei der Premiere bis auf den letzten Platz besetzt und auch die zweite Vorstellung mit vorangehendem Theater-Frühstück war sehr gut besucht. Die Laienschauspieler ernteten als Belohnung für ihre wochenlangen Proben viel Applaus.

Gustav Pott wurde gespielt von Bernd Barenscheer, seine Frau Doris von Ilse Priemke und ihre Tochter Anke von Sandra Klockmann. Carsten Thies schlüpfte in die Rolle von Udo Däckel, Marita Bruns spielte seine Frau Lotti und Jan-Hendrik Thalmann ihren Sohn Jochen. Den Part des Zimmerkellners Amadeo übernahm Marco Haase. Außerdem aktiv waren Elfi Blank und Inka Wursthorn-Prigge als Souffleusen. Iris Cordes und Renate Worthmann waren für die Frisuren und die Maske zuständig. Nach dem letztjährigen Erfolg von 'Mit Geföhl un Wellenslag' steigerten sich die Oterser Speeldeeler nochmals und wurden mit zwei sehr gut besuchten Vorstellungen belohnt. (tl. sl.)
   

 Saisonstart der Speeldeel Otersen


Es ist wieder soweit…

Die Oterser Speeldeel hat ein neues plattdeutsches Theaterstück ausgewählt, die Rollen sind verteilt und erste Übungsabende verliefen wie gewohnt voller Spaß und Freude am plattdeutschen Theater.

Für das geplante Theaterstück „Riep för Rimini“ haben die Speeldeeler die Koffer gepackt.
Es geht auf eine Urlaubsreise nach Italien. Zwei Familien, die sich (vermeintlich) nicht ganz grün sind, erleben im Hotel Paradiso turbulente Urlaubstage, in denen ein „Pott“ seinen „Däckel“ finden muss. Und der Zimmerkellner Amadeo trägt in wahrhaft italienisch-charmanter Art zur Lösung der familiären Hakeleien bei.

Aufgeführt wird das Stück wie immer im Niedersachsenhof Otersen bei Klaus und Hanne Wecks. Premiere ist am Samstag, den 20. Februar 2010 um 20.00 Uhr, die 2. Aufführung folgt am Sonntag, den 21. Februar 2010. Dann öffnet sich der Vorhang um 11.30 Uhr.

Am Sonntag besteht vor der Aufführung wieder die Möglichkeit, ab 10.00 Uhr ein
Theaterfrühstück vom Buffet zu genießen. Hierfür wird um Voranmeldung gebeten unter
der Telefonnummer 04238-317 (Wecks) oder 04238-1207 (Ilse Priemke).

Die Speeldeel bietet wie jedes Jahr Gutscheine für’s Theater und Theaterfrühstück an,
auch hier mögen sich Interessenten bitte an Ilse Priemke wenden.
   

 Speeldeel Otersen bei YouTube
   

 Doppel-Erfolg für Speeldeel - "Mit Geföhl un Wellenslag"
OTERSEN (tl) ▪ Familienchaos in Otersen: Kalli und Peter Schlünsen, zwei „patente“ Seemänner und Junggesellen ziehen eines Nachts die junge Jenny aus der Nordsee. Doch was stellt man mit so einem jungen Mädchen bloß an? Aber einfach so hergeben wollen sie ihren „Fund“ dann auch nicht. Schon gar nicht, als ihre Mutter, Alma Köppke ihre Tochter nach Verden zurückholen will und den Seebären-Haushalt mit „zu Humus gewordenem Staub“ in allen Räumen völlig umkrempeln will.

Alma Köppke will ohne ihre Tochter das Seemannshaus nicht mehr verlassen. Und als dann noch Käpt’n Brass
kommt, mit dem Befehl, die Seemänner sollen eine neue Haushälterin für ihn finden, ist das Chaos perfekt. Doch dann kommt den beiden Matrosen die zündende Idee: Warum nicht einfach Frau Köppke mit dem Käpt’n verkuppeln? Denn die passt genau in sein Beuteschema. Doch Alma will den Käpt’n nur unter einer Bedingung
heiraten: Ihre Tochter soll auch unter die Haube, und zwar mit einem der Seemänner. Der passt das gar nicht in den Kram und heimlich still und leise verschwindet Jenny aus dem Haus. Als dann Käpt’n Brass mit der Nachricht,
er habe einen riesigen Wal gesehen, wieder ins Haus stürmt, platzen alle Heiratsträume wie eine Seifenblase. Die „Seemanns-Komödie in dree Törns“ von Konrad Hansen endet ohne das erwartete Happy End. Das Geschehen ereignete sich jedoch nur im plattdeutschen Dreiakter „Mit Geföhl un Wellenslag“, den die Speedeel Otersen am Sonnabend auf der Bühne des Niedersachsenhofes von Gastwirt Klaus Wecks inszenierte. Der Saal war bei der Premiere bis auf den letzten Platz besetzt und auch die zweite Vorstellung mit vorhergehendem Theater-Frühstück war sehr gut besucht. Die Laienschauspieler ernteten als Belohnung für ihre wochenlangen Proben viel Applaus. Peter Schlünsen wurde gespielt von Bernd Barenscheer, sein Bruder Kalli von Marco Haase. Die Rolle der Jenny übernahm Sandra Klockmann, die erstmals auf den Bühnenbrettern stand. Alma Köppke, die Mutter von Jenny wurde gespielt von Ilse Priemke. Wilfried Meyer schlüpfte in die Rolle des Käpt’n Brass. Außerdem aktiv waren Marita Bruns und Inka Wursthorn-Prigge als Souffleusen. Iris Cordes war für die tollen Kleider, für die Frisuren und die Maske zuständig. Jens Brettschneider begrüßte das Publikum und stellte die Schauspieler vor, die mit dem Erfolg von zwei ausverkauften Theateraufführungen sehr zufrieden sein konnten. Nach einjähriger Pause setzte die Speeldeel die 1922 begonnene Laienschauspiel-Tradition in Otersen fort. Eine Bildergalerie mit fast 60 Premieren-Fotos und ein Video-Clip stehen bei www.otersen.de im Internet zur Verfügung.
(Bericht von Torsten Lühning - tl.)
   

 Speeldeel Otersen: "Mit Geföhl un Wellenslag" 2 x ausverkauft

Toller Erfolg für die Speeldeel Otersen: Nach der Premiere am 4. April 2009 ist auch das Frühstücks-Theater am 5. April ausverkauft. Während die 2. Theateraufführung läuft stellt otersen.de 59 Fotos von der Premiere als Bildergalerie ins Internet. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
   

 Speeldeel-Premiere am 4.4.: "Mit Geföhl un Wellenslag"

Die Verdener-Aller-Zeitung berichtete ausführlich über die Speeldeel-Premiere am Sonnabend. 4. April und die zweite Theateraufführung mit Frühstück am Sonntag, 5. April 2009. Den VAZ-Bericht stellen wir hier als PDF-Datei zum Herunterladen und Lesen ins Internet. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Download zum Thema: VAZ-Bericht zur Speeldeel-Premiere
   

 Speeldeel: Am 4. und 5. April 2009 - "Mit Geföhl un Wellenslag"
Die Oterser Speeldeel muss aus organisatorischen Gründen die Aufführungstermine verschieben! Wir spielen nicht, wie im Oterser Veranstaltungskalender angekündigt, am 14. und 15. März.

Die neuen Termine sind:
Samstag, den 4. April
abends 20.00 Uhr

Sonntag, den 5. April
Theaterfrühstück
ab 10.00 Uhr
Theateraufführung
um 11.30 Uhr

Für das Frühstücksbüffet bei Klaus und Hanne Wecks am Sonntag ist eine Voranmeldung erforderlich. Am besten
direkt bei Wecks (04238-317) oder bei Ilse Priemke (04238-1207) anrufen.Vielleicht möchte jemand einen Gutschein für das Theaterfrühstück verschenken? Kein Problem, auch hierfür einfach bei Ilse Priemke anrufen, dann geht das klar.

Also, liebe Leute, wir hoffen, dass Euch die Terminänderung auch passt und würden uns sehr freuen, Euch bei unserem Dreiakter „Mit Geföhl un Wellenslag“ begrüßen zu können.

Bis bald! Speeldeel Otersen
   

 (K)ein Millionär in Otersen - Erfolgreiche Speeldeel Otersen
Ein Zeitungsbericht war der Auslöser: Ganz Otersen war auf der Suche nach dem Millionär, der in einem Haus mit mehreren Mietwohnungen in der Dorfstraße zu Hause sein sollte. Den vollständigen Bericht können Sie herunterladen und lesen.


Download zum Thema: Der Speeldeel-Bericht 2007
   

 Speeldeel 2005: Wiederauferstehung nach dem "Brooder-Mord"

Mit zwei ausverkauften Theateraufführungen wurde die Speeldeel Otersen belohnt. Die Laien-Schauspieler auf der Bühne konnte den plattdeutschen Dreiakter "Brodermord" von Rinje Bernd Behrens als Erfolg verbuchen und die Zuschauer vor der Bühne im vollbesetzten Saal des Niedersachsenhofes hatten amüsante Stunden, in denen sie in die Welt der drei unverheirateten Schwestern derer "von Heisterdorp" versetzt wurden, die im Bangen um ihr Erbe nicht davor zurückschreckten, ihrem angeblich heiratswilligen und den Hof dann alleine erbenden Bruder nach dem Leben zu trachten.

Der plattdeutsche Dreiakter spielt in gutem Hause auf dem altehrwürdigen Hof derer "VON Heisterdörp" in Wittlohe, der von drei ledigen Schwestern bewohnt wird. Weil die "Älteste" in diesem Trio nicht den passenden Mann fürs Leben fand, durfte dies auch den jüngeren Schwestern nicht gelingen. Eine Heirat würde gleichzeitig das Alleinerbe am altehrwürdigen Hof zur Folge haben und den übrigen Damen im reiferen Alter bliebe lediglich ein Platz im "Damenstift", einem Heim für ewige Jungfern. Um dies zu verhindern galt eine Heirat für das Schwestern-Trio als Tabu, bis - ja bis plötzlich der Bruder und Kapitän Fritz von seiner letzten großen Fahrt auf hoher See zurückkehrt und auf dem elterlichen Hof seinen Ruhestand antritt. Misstrauisch wird das Schwestern-Trio bei der Erkenntnis, das die junge Blondine "Moses" nicht Dienstmädchen, sondern wohl eher Geliebte des Bruders ist. Die Schwestern spinnen den Faden weiter: Liebe - Heirat - Kinder …. Alleinerbe für den Bruder - Platz im Stift für die Schwestern. Dies muss mit allen Mitteln verhindert werden, notfalls mit giftigen Mitteln, einem Gift-Mord am Bruder - dem "Brodermord". Bruder Fritz kauft für die angebliche Ratte im Keller Rattengift bei Kaufmann Holste in Wittlohe - wird aber von seiner jüngsten Schwester vorgewarnt und hat die Intrigen längst durch sein "Ohr an Schornstein und Kamin" ausgespäht. Käpt´n Fritz spielt die Mord-Gelüste fleißig mit, geniest den von den "lieben Schwerstern" präparierten Schnaps ... und fällt auf der Bühne zum Abschluss des zweiten
Aktes "tot" um. Mit einem Kraftakt beginnt der dritte Akt, dem Transport der Leiche aus der "guten Stube" in den Keller. Später fliegt das Mord-Komplott auf. Der vermeintlich tote Fritz feiert Wiederauferstehung und steigt aus
dem Stubenschrank. Seine angebliche Geliebte ist die Tochter des jahrzehntelang verheirateten und jetzt verwitweten Käpt´n Fritz, die Jüngste der drei Schwestern verliebt sich jetzt auch offiziell in den Dorfpolizisten und die beiden älteren Schwestern kommen dahin, wohin sie nie wollten - ins Stift. Die drei Schwestern wurden gespielt von Anngret Hahn, Ilse Priemke und Susanne Reinhardt. Ihr Bruder Fritz, der Kapitän im Ruhestand wurde verkörpert von Axel Oppat. Seine angebliche junge Geliebte - in Wahrheit aber seine Tochter - wurde
gespielt von Birgit Felsch. Bernd Barenscheer spielte den "Matrosen" im Fischerkittel und späteren neuen Kapitän "ut Stemmen", während Carsten Thies in eine Polizei-Uniform und die Rolle des Dorf-Gendarms schlüpfte. Als Souffleusen waren Inka Wursthorn-Prigge und Elfriede Blank aktiv, Iris Cordes setzte die Akteure in der Maske in Szene. Jens Brettschneider übernahm die Moderation und bedankte sich bei weiteren Helfern, bei der Feuerwehr für das Übungs-Domizil sowie bei Klaus und Hannelore Wecks vom Niedersachsenhof für die Unterstützung.
   

 Zwei ausverkaufte Theateraufführungen bei der Speeldeel
Die Speeldeel Otersen durfte sich beim plattdeutschen Dreiakter "Broodermord" über zwei ausverkaufte
Theateraufführungen im Niedersachsenhof am 26. und 27. Februar 2005 freuen. Auf der Bühne waren aktiv:
Anngret Hahn, Ilse Priemke, Susanne Reinhardt, Axel Oppat, Birgit Felsch, Carsten Thies und Bernd Barenscheer.
Ein ausführlicher Bericht ist auf der Speeldeel-Seite zu lesen !
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
   

 Speeldeel 2004: "Mord un Dootschlag" in Otersen - 1. Teil
So etwas gab es noch nie in dem sonst so friedlichen, 500 Einwohner zählenden Dorf Otersen: Der Mord an der netten Oma Frieda Fiebelkorn und ein blutverschmiertes Beil als Mordwerkzeug hielten zwei Tage lang mehrere hundert Einwohner in Atem und erst als der mit den Ermittlungen beauftragte Detektiv Christoph Wangerlein hinterrücks niedergeschlagen am Boden lag – neben der Leiche von Oma Frieda – wurde der Mord aufgeklärt .... auf der Bühne des Niedersachsenhofes in Otersen – ohne das die Verdener Polizei tätig werden musste. Die Speeldeel Otersen feierte mit der plattdeutschen Komödie von Hans E. Jürgensen „Öwermoot deit nienich goot“ eine erfolgreiche Premiere am Sonnabend und eine gelungene 2. Aufführung am Sonntag.

Fortsetzung - siehe unten: 2. Teil

 
 

 2. Teil - 2004 - Speeldeel bot höheren Spaßfaktor
Am 28.2.2004 buhlten Thomas Gottschalk mit „Wetten dass ?“ und die Speeldeel Otersen gemeinsam um die Gunst des Publikums. Die ZDF-Show hatte die höhere Einschaltquote, die Speeldeel dafür aber einen höheren Spaßfaktor. Das Publikum im vollbesetzten Saal brauchte es keinesfalls bereuen, das sie sich für das Schauspiel von Laien und gegen die Stars und Sternchen auf der Mattscheibe entschieden hatten. Die plattdeutsche Komödie spielt in einem Mehrfamilienhaus von Oma Frieda Fiebelkorn (Anngret Hahn) und ihrem Enkel Kalle (Bernd Barenscheer). In zwei weiteren Wohnungen leben die alleinstehende Untermieterin Elsbeth Siebentritt (Ilse Priemke) und der pensionierte Beamte Albert Brogmus (Carsten Thies). Zunächst führt Oma Frieda Regie und bringt ihren Enkel und Dauer-Studenten Kalle endlich dazu, Uschi Jansen (Susanne Reinhardt), die Mutter seines kleinen Sohnes, zu heiraten und Mutter und Sohn ins Haus zu holen. Gegenseitige Neugierde gehört innerhalb der großen Wohngemeinschaft aber dazu und so bleiben die Heiratsabsichten von Kalle und Uschi und der Zuwachs im Hause auch Elsbeth Siebentritt nicht verborgen.

Fortsetzung - siehe unten: 3. Teil
 
 

 Speeldeel 2004: Zwei ausverkaufte Theatervorstellungen

"Mord un Dootschlag" in Otersen! So etwas hat es in unserem friedlichen Dorf am Rande der Lüneburger Heide noch nicht gegeben: Eine ermordete Oma, ein blutbeschmiertes Beil als Mordwerkzeug und ein niedergeschlagener Detektiv am Boden liegend - neben der vermeintlich toten Oma ! Nach der erfolgreichen Premiere am Sonnabend, 28.2.2004 im vollbesetzten Saal des Niedersachsenhofes war auch die zweite Aufführung am 29.2.04 im Niedersachsenhof Otersen ausverkauft. Unser Foto zeigt eine Collage der Premieren-Fotos vom 28.2.2004
   

 "Öwermoot deit nienich goot" - 2004 - 3. Teil
Die anfängliche Liebesgeschichte schrieb Autor Jürgensen als Familiendrama und Kriminalroman fort. Die Regie auf der Bühne übernimmt jetzt Elsbeth Siebentritt. Das neugierige „Fräulein Siebentritt“ mit der großen Krimi-Phantasie beobachtet Oma Fiebelkorn regungslos auf dem Fußboden liegend und entdeckt im Waschbecken ein blutverschmiertes Beil – das Mordinstrument. Siebentritt alarmiert sofort ihren Nachbarn Brogmus und der bittet den Detektiv Christoph Wangerlein (Jens Brettschneider) die Ermittlungen in diesem Mordfall zu führen, bei dem plötzlich sowohl die Leiche als auch das Mordwerkzeug verschwunden sind. Siebentritt und Brogmus beschuldigen sich gegenseitig ein Motiv für einen Mord an Oma Fiebelkorn zu haben und Detektiv Wangerlein zitiert ein ums andere Mal das „Hand-buch des Alt-Professors Lüttjohann ...“ bis das Publikum alle Kapital des Detektiv-Handbuchs auswendig kann. Später liegt Omas Leiche wieder mitten in der Stube und kurze Zeit später der Detektiv Wangerlein niedergeschlagen daneben. Elsbeth Siebentritt hat ihn mit einem Besen hinterrücks zur Strecke gebracht. Alle Mord-Theorien zerplatzen urplötzlich, als Oma Frieda leibhaftig in der Stube steht. Fräulein Siebentritt hat Oma Frieda lediglich bei einem großen Lauschangriff beobachtet. Weil Oma Frieda regungslos mit dem Ohr auf dem Fußboden lag und die Untermieter abhorchte, wurde sie von Elsbeth Siebentritt kurzum für tot erklärt. Das vermeintliche Mordwerkzeug führte die Kriminalist Siebentritt ebenfalls auf die falsche Spur. Oma Siebentritt hatte mit dem blutverschmierten Beil kurz zuvor ein Huhn in den 7. Himmel befördert und es auf die weitere Karriere als Suppenhuhn vorbereitet. Zur Strafe kündigte Oma Frieda der übermütigen Elsbeth Siebentritt das Mietverhältnis. Siebentritt fand Unterschlupf bei Albert Brogmus und beide seien damit aus-reichend bestraft, fand die quicklebendige „Leiche“ Oma Frieda, denn „Öwermoot deit nie nich goot“. Alle sechs Laienschauspieler der Oterser Speeldeel und auch die Helfer vor und hinter der Bühne wurden mit langem Applaus belohnt. Die bisherige Theatergruppe Otersen hat im Jahr des Dorfjubiläums 950 Jahre als „alte, neue“ Speeldeel Otersen neue Akzente gesetzt und wird mit jährlichen Theateraufführungen die niederdeutsche Mundart pflegen und die Tradition der 1922 gegründeten Speeldeel fortsetzen.
 
 

 Begeisterte Theatergäste: Gästebucheintrag aus Ostfriesland
Die Premieren-Gäste waren am 1. März mit der schauspielerischen Leistung der Theatergruppe und mit der plattdeutschen Komödie "Oma warrt verköfft" sehr zufrieden. Ein aktueller Gästebucheintrag hier bei www.otersen.de aus Ostfriesland unterstreicht die Zufriedenheit mit der Theatergruppe Otersen.
 
 

 Theater-Erfolg mit "Oma warrt verköfft" 2003
Der verwitwete Bauer Kulenkamp (Axel Oppat) bewirtschaftet ge-meinsam mit seinem ledigen Sohn Schorsch(Bernd Barenscheer) mehr schlecht als recht seinen Hof, auf dem die Oma alle zur Weißglut bringt. Oma (Anngret Hahn) räumt chaotisch mit dem Spaten auf der Schulter das Porzellan vom Bord und spießt beim Ausmisten mit der Forke auch gleich den Hahn mit auf. Dienstmagd Katrin (Birgit Felsch) hält es mit einer solchen Oma nicht mehr aus, sitzt auf dem gepackten Koffer und verläßt den Hof. Um den Hof zu retten, verkauft Bauer Kulenkamp die Oma an Peter Fiesebarg (Carsten Thies). Das Kaufobjekt selbst verfünffacht den Kaufpreis auf 1.000 Mark, so daß Fiesebarg 100 Mark anzahlen will - „de Rest kummt nah“. Oma kontert: „Denn giv man erst mien Nachthemd mit, de Rest kummt denn ok nah“. Der Oma-Handel wird perfekt und die schlitzohrige Großmutter zieht auf den Fiesebarg-Hof. Irgendwie treffen sich später dort alle wieder. Dienstmädchen Katrin findet bei Fiesebarg eine neue Anstellung – ohne zu ahnen, das „Oma“ hier schon vorher Quartier bezogen hat. Bäuerin Guste Fiesebarg (Ilse Priemke) hat ihre liebe Not mit der Oma, von der sie ein ums andere Mal regelrecht abgebürstet wird. Guste Fiesebarg ist aber auch nicht auf den Mund gefallen und fordert deshalb schon nach kurzer Zeit den Rausschmiss der Oma. Die war beim Besuch des im Dorf gastierenden Zirkus auf einem Ele-fanten geritten. Bauer Fiesebarg muss nun seine Frau Guste in die Erbschleicher-Pläne einweihen. Mit zwei Häusern als Erbe vor Augen wirkt Bäuerin Guste anschließend wie ausgewechselt: Jeder Tag soll für Oma nun ein Sonntag sein. Die betuchte Oma spielt das Spiel gut mit, so dass die Fiesebargs guter Hoffnung sind und sich fast am Ziel wähnen. Liebe darf in der plattdeutschen Komödie von Franz Streicher natürlich nicht fehlen: Dafür stehen Fiesebargs Tochter Eva (Britta Mahnke) und Kulenkamps Sohn Schorsch (Bernd Barenscheer) auf der Bühne. Schorsch kommt als Knecht für wenige Tage auf den Hof und vertritt den Fiesebarg-Knecht August, der plötzlich zur (erfundenen) Hochzeit seiner Schwester reiste. Zwischen der Bauerstochter und dem „Knecht“ funkt es sofort. Spätestens als Eva ihrem Schorsch den Apfel reicht, ist Oma ganz entzückt und Liebesgott Amor schießt gleich mehrere Pfeile. Die gewiewte Oma entdeckt ein Notizbuch, in dem Knecht August (Jens Brettschneider) das vollständige, endlose Sündenregister des Betrügers Fiesebarg notiert hat. Für Wirbel sorgt plötzlich ein Brief von Herrn Södbier an den „Großmutter-Besitzer“ Peter Fiesebarg: Peter und Guste Fiesebarg fallen aus „Wolke 7“, denn Oma hat gar nichts zu vererben, schon gar nicht zwei Häuser! Fiesebargs ziehen die Konsequenzen: Oma soll von der guten Stube in die Knechtkammer mit der harten Schlafbank umziehen. Wenn sie Schnaps will, soll sie sich welchen kaufen und aus der von Oma erpreßten Verlobung zwischen Eva und dem „Knecht“ Schorsch soll nun nichts mehr werden. Bauer Kulenkamp kauft seine Oma nun von Fiesebarg zurück. Doch Oma wäre nicht Oma, wenn sich das Blatt nicht noch einmal wenden sollte. Den Södbier-Brief, der Oma als mittellos „enttarnte“ wurde von Oma selbst geschrieben. Tatsächlich ist die betagte Oma mit zwei Hofstellen sehr vermögend. Den „Knecht“ Schorsch enttarnt sie nun als ihren Enkel, der ihr Erbe werden soll und der Hochzeit zwischen Eva und Schorsch steht nun nichts mehr im Wege. Oma entschuldet den Hof Kulenkamp und zieht dorthin zurück. Kein Happy End gibt es im dritten Akt für Peter Fiesebarg. Der listige Bauer hat zwar immer die Pacht für den Hof an den Verwalter gezahlt, aber Eigentümerin des Hofes ist Oma – und die vermacht den Hof jetzt an Schorsch Kulenkamp. Nach viel Szenenapplaus bei der Premiere im voll besetzten Saal des Niedersachsenhofes ernteten die Laienschauspieler der Theatergruppe Otersen noch einen großen Schlußapplaus von den zufriedenen Gästen.
 
 

 Dank an Theatergruppe Otersen - Teil 2
Das Foto zeigt alle Laienschauspieler und die Akteure hinter den Kulissen und zwar von links Elfi Blank, Carsten Thies, Ilse Priemke, Birgit Felsch, Bernd Barenscheer, Marco Haase, Anngret Hahn, Inka Wursthorn und Iris Cordes. Allen gebührt ein dickes Lob !
   

 Erfolgreiche Premiere 2002 für Theatergruppe Otersen !!!
Die Theaterpremiere am Sonnabend, 2.3.2002 mit "Müggensack sien Venus" wurde für die Theatergruppe Otersen zu einem vollen Erfolg. Der Saal im Niedersachsenhof war voll besetzt und alle Besucher kamen voll auf Ihre Kosten. Das plattdeutsche Lustspiel wurde Sonntag, 3.3.2002 zum 2. Mal aufgeführt. Das Foto zeigt eine Szene aus dem Lustspiel.
   

 
 TERMINE
 Fr. 10. Febr. 19.30 Uhr
  JHV Heimat- & Fährverein...

                     Heimat- & Fährverein Otersen e.V. Allerfähre Otersen - Westen