Am Freitag, 10. Februar findet die Jahreshauptversammlung des Heimat- & Fährverein Otersen mit einem Rückblick auf 20 Jahre aktive und erfolgreiche Jahre seit der Gründung 1992 statt.
Flößerfest und „Kultur in der Natur“ an der Allerfähre
5.000 Euro für Fähr-Sanierung – Fotobuch für Technikwart Erwin Thom
Otersen. Der Heimat- & Fährverein hat 2010 über 5.000 Euro in die Sanierung der 15 Jahre alten, kleinen Allerfähre investiert, bereitet die am 1. Mai beginnende 15. Fährsaison vor, freut sich im Mai auf die Ankunft der Winser Flößer und das Fährleute- und Flößerfest und will sich im August mit „Kultur in der Natur“ am Allerufer am großen Kunst- und Kultur-Wochenende in der Gemeinde Kirchlinteln beteiligen. Über 40 Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung in den Niedersachsenhof und stärkten sich zunächst beim traditionellen Knipp- und Mettwurstbrot-Essen. In seinem Jahresbericht ließ Vorsitzender Günter Lühning die vielen Veranstaltungen des Vorjahres Revue passieren. Die Fährgast-Zahlen blieben 2010 bei durchwachsenem Wetter an den Haupttagen hinter den Erwartungen und das geplante Flößer- und Fährleutefest musste gar abgesagt werden, weil die Flößer aus Winsen die gesperrte Schleuse in der Aller bei Bannetze nicht passieren konnten. In diesem Jahr wird die traditionsreiche Floßfahrt nachgeholt und am 21. und 22. Mai das Flößer- und Fährleutefest gefeiert. Kassenwart Rainer Heise berichtete über die Finanzen des Heimatvereins und des Fährbetriebes mit einer Ausgabe von über 5.000 Euro für die gut gelungene Sanierung des 15 Jahre alten Fährbootes aus Eichenholz. Kassenprüfer Patrick Vesshoff bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und die Entlastung des Vereinsvorstandes wurde einstimmig beschlossen. Als neuer Kassenprüfer rückt Hartmut Rowohlt auf, der 2012 gemeinsam mit Birgt Zennegg prüft. Zum neuen Ersatzprüfer wurde Sven Priemke gewählt, der nach langjähriger Tätigkeit als jugendlicher Fährhelfer seit 2010 als jüngster Fährschiffer in der fast 70-köpfigen Crew aktiv ist. Der langjährige Technikwart Erwin Thom hatte im Vorjahr bei den Vorstandswahlen nicht erneut kandidiert und wurde jetzt besonders mit einem Fotobuch „über das Leben eines Fährschiffers und Technikwartes auf der Allerfähre“ geehrt. Sein Nachfolger Karlheinz Bruns hatte zuvor über die bevorstehende Saisonvorbereitung und die Bedeutung funktionierender Technik für den reibungslosen Fährbetrieb betont. Informiert wurde während der Versammlung über die geplanten besonderen Veranstaltungen an der Fährstelle. Auf der Internetseite www.otersen.de/radler.php präsentieren die Fährleute bereits aktuelle Informationen zur Radwander- und Fährsaison 2011. Schriftführer Rolf Homann stellte den Fährdienstplan für die ehrenamtlichen Fährleute vor. Das Veranstaltungsprogramm des 160 Mitglieder zählenden Vereins widmet sich wieder allen Generationen: Auf dem Programm stehen das Allerpiraten-Ferienprogramm für Kinder im Sommer ebenso wie die Senioren-Adventsfeier am 4. Advent. Während der Versammlung wurde die Durchführung einer weiteren Tagesfahrt beschlossen. Interessierte Mitglieder benannten zahlreiche Ausflugsziele von Bremerhaven im Norden bis Hitzacker und den Elbauen im Osten Niedersachsens. Der Vereinsvorstand übernimmt jetzt die Auswahl und weitere Vorbereitung. Zum Abschluss der harmonischen Versammlung wurden Luftbilder von Otersen und Wittlohe gezeigt und Informationen zur Heimatgeschichte gegeben.
Karlheinz Bruns und Stephan Fittkau neue Technik-Crew
In einer harmonischen Jahreshauptversammlung mit über 50 teilnehmenden Mitgliedern wurden sechs Vorstands-
mitglieder einstimmig wiedergewählt, Karlheinz Bruns als Technikwart und Stephan Fittkau als sein Stellvertreter ebenso einstimmig gewählt und einmütig erstmals seit 1992 die Jahresbeiträge auf zehn und 15 Euro erhöht. Lediglich bei der abschließenden Bild- und Filmvorführung gab es eine Panne.
Mit einem deftigen Knipp- und Mettwurstbrot-Essen hatte die Zusammenkunft der Fährleute und Heimatfreunde im Saal des Niedersachsenhofes begonnen. Die folgende Regularien der Versammlung wurden in gelöster Atmosphäre abgewickelt. Vorsitzender Günter Lühning eine sehr positive Bilanz des Jahres 2009 und der 13. Fährsaison. Im März folgten über 30 Einwohner dem Heimatverein bei der „Spurensuche“ in der Gemarkung
Otersen. Am 1. Mai waren die Fährleute Ausrichter des 6. Aller-Radtages als offizieller Auftaktveranstaltung im Aller-Leine-Tal zwischen Verden und Celle, bei der die Gemeinde Kirchlinteln erstmals Gastgeberin war. Der hohe Arbeitsaufwand der Fährleute wurde durch bestes Wetter und 1.536 Fährgäste in nur acht Stunden belohnt, freute sich Günter Lühning. Wie schlagkräftig und gut „die Techniker und Kaufleute im Vereinsvorstand“ zusammen
arbeiten, wurde nach dem Motor-Totalschaden am Pfingstwochenende bewiesen. „In nur fünf Arbeitstagen wurde ein neuer Elektromotor aus England bestellt, geliefert und von uns in Eigenregie in die große Solarfähre eingebaut“, bedankte sich Günter Lühning insbesondere bei Technikwart Erwin Thom und dem 2. Kassenwart
Jens Brettschneider. Die Allerpiraten-Veranstaltungen für die Ferienprogramme der Gemeinden Kirchlinteln und Dörverden, der Fährleute-Grillabend und das Tauffest an der Fährstelle waren weitere Höhepunkte des Jahres, so Lühning. 46 Teilnehmer unternahmen im September „20 Jahre nach der Wiedervereinigung“ eine gelungene Tagesfahrt in das ehemalige Grenzgebiet bei Helmstedt und Hötensleben sowie nach Magdeburg. Dafür gab es ein Sonderlob für die beiden 2. Vorsitzenden Georg Rolink aus Verden und Carsten Meyer aus Westen für die gute
Organisation. Kassenwart Rainer Heise legte einen positiven Kassenbericht vor. Nach dem Prüfungsbericht von Stephan Fittkau war die Entlastung des Vorstandes Formsache. Als neue Kassenprüfer wurden Birgit Zennegg
und Hartmut Rowohlt gewählt. Einstimmigkeit herrschte bei den Vorstandwahlen vor. 1. Vorsitzender Günter Lühning, 2. Vorsitzender Georg Rolink, Kassenwart Rainer Heise sowie sein Stellvertreter Jens Brettschneider,
Schriftführer Rolf Homann und sein Stellvertreter Thomas Ahrenholz wurden einstimmig wiedergewählt. Lediglich Technikwart Erwin Thom und Beisitzer Dieter Lühning aus Westen kandidierten nicht erneut. Karlheinz Bruns wurde
neuer 1. Technikwart und im Amt des 2. Technikwartes folgt ihm Stephan Fittkau. Die Position des 2. Vorsitzenden Carsten Meyer aus Westen stand nicht zur Wahl. Zwei Beisitzer-Positionen wurden zunächst nicht besetzt.
Die Vereinsbeiträge wurden erstmals seit 1992 erhöht. Ehrenmitglieder und aktive Fährleute zahlen künftig einen ermäßigten Beitrag von 10 Euro jährlich. Der reguläre Jahresbeitrag steigt auf 15 Euro, Kinder und Jugendliche bleiben Beitragsfrei. Abschließend wurde die 14. Fährsaison vorbereitet und die Veranstaltungen 2010 besprochen. Zu den Höhepunkten des Jahres wird wieder die Saison-Eröffnung am Maifeiertag gehören. Am 15. und 16. Mai findet wieder ein großes Flößer- und Fährleutefest an der Aller statt, mit dem die Flößer aus Winsen nach einwöchiger Floßfahrt auf der Aller an der Fährstelle empfangen werden.
"Oytener Eiche für Golddorf Otersen"
50 Mitglieder des Heimatverein Oyten waren am 2. Mai zu Gast in Otersen. Begeistert waren die Oytener vom herrlichen Blick aus dem Dachgeschoß-Fenstern des Amtshauses auf die Aller und die Oterser Allermarsch mit den vielen blühenden Weißdornhecken. Anschließend folgte eine "Kreuzfahrt" mit der Solar-Allerfähre. Ortsvorsteher Hanshermann Honemann wanderte mit der Gruppe 3 km bis zum Dorfplatz. Günter Lühning berichtete über die dörfliche Entwicklung, die Dorferneuerung und die Besonderheiten des Dorfes. Werner Gerken, der 1. Vorsitzende des 730 Mitglieder zählenden Heimatvereins Oyten und Ehrenvorsitzender Johannes Grote zeigten sich stellvertretend für die Oytener Besuchergruppe sehr angetan von den dörflichen Qualitäten in Otersen und überreichten eine Spende. Davon soll im Herbst eine "Oytener Eiche im Golddorf Otersen" als weiterer "Baum der guten Anlässe" gepflanzt werden. Einen ausführlichen Bericht mit vielen Fotos hat der Heimatverein Oyten auf seiner interessanten Internetseite veröffentlicht.
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Tagesfahrt 2009: Gedenkstätte "Deutsche Teilung" und Elbauenpark
Knapp 20 Jahre nach der Wiedervereinigung unternahm der Heimat-& Fährverein Otersen mit 46 Mitgliedern und Gästen eine Tagesfahrt an die ehemalige innerdeutsche Grenze und nach Magdeburg. Der Besuch des Grenzdenkmals in Hötensleben und der Gedenkstätte "Deutsche Teilung" in Marienborn vermittelten in beeindruckender Weise einen Teil der Deutschen Geschichte und des "Kalten Krieges".
Von Helmstedt aus fuhr die Reisegruppe mit zwei Gästeführerinnen in das 15 Kilometer südlicher gelegene ehemaligen DDR-Dorf Hötensleben. Auf einer Länge von 350 Metern und gut sechs Hektar Fläche sind hier die alten DDR-Grenzanlagen mit Sichtblendmauer, Signalzaun, Sicht- und Schussfeld mit Lichttrasse, Kolonnenweg, Panzersperre, Grenzmauer und Führungsturm erhalten geblieben. Die beiden Gästeführerinnen schilderten eindrucksvoll das Leben an der ehemaligen Grenze, die Deutschland und Europa teilte. Zwischen dem Bau der Berliner Mauer 1961 und dem Mauerfall am 9. November 1989 wurden mindestens 125 Mauertote gezählt, der letzte im Februar 1989, neun Monate vor der Grenzöffnung. Andere Quellen nennen 200, teilweise sogar über 1.000 Tote, die bei Fluchtversuchen aus der DDR ums Leben kamen. Durch den Bau der Berliner Mauer und den Bau der Grenzanlagen auf 1.378 Kilometern Länge mit 629 Beobachtungstürmen, 292 km Minenfeldern und 60.000 Selbstschuss-Anlagen gelang es der DDR-Führung, die Zahl der Fluchtversuche deutlich zu reduzieren. Zwischen August 1961 und Ende 1962 wurden in nur 17 Monaten über 14.000 Fluchtversuche gezählt, 1964 nach vollständiger Fertigstellung der Grenze waren es noch 3.155 und 1985 nur noch 160 Fluchtversuche. Beim Besuch der Gedenkstätte Marienborn erlebte die Reisegruppe den ehemals größten europäischen Kontrollpunkt zwischen Ost und West und blickte hinter die Kulissen der ehemaligen Pkw- und Lkw-Einreisekontrollen. Im Anschluss an die Fahrt durch die Magdeburger Börde, in der auch das Quellgebiet der Aller liegt, erreichte die Reisegruppe Magdeburg, die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Auf dem Besuchsprogramm standen zunächst der 800-jährige Magdeburger Dom und die 2005 eingeweihte "Grüne Zitadelle", das Bau- und Kunstwerk des Architekten und Künstlers Friedensreich Hundertwasser. "Mit der farbenfrohen Fassade, Goldkugeln und Bäumen auf den Dächern hat der Künstler einen außergewöhnlichen Kontrast zum historischen Domplatz geschaffen", schrieb 2. Vorsitzender Georg Rolink als Organisator der Tages- fahrt in seine Reisebeschreibung, die allen Teilnehmern ausgehändigt wurde. Nach einer Kaffeepause mit selbstgebackenem Kuchen besuchte die Reisegruppe mit dem Elbauenpark das ehemalige Bundesgartenschau-Gelände von 1999. Besucht wurde auch der Jahrtausendturm, der größte Holzturm der Welt, der auf fünf Ebenen eine Ausstellung über 6.000 Jahre Geschichte der Wissenschaft und Technik bietet. Nach einem kurzen Abstecher zum 2003 eingeweihten neuen Wasserstraßenkreuz mit Schiffshebewerk genossen die Teilnehmer in Lehre in gemütlicher Runde ein Abendessen und kehrten mit vielen Eindrücken nach Otersen zurück. Ein besonderes Lob der Teilnehmer hatten sich die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Georg Rolink und Carsten Meyer für die gute Organisation der Tagesfahrt verdient. Zwei kurze Videos vermitteln im Internet bei www.otersen.de Eindrücke von der gelungenen Tagesfahrt.
100 Gäste beim Plattdeutschen Abend 2008
"Plattdeutsche Vielfalt" bot der Heimat- & Fährverein Otersen den gut 100 Gästen im Saal des Niedersachsenhofes. Plattdeutsche Literatur der preisgekrönten Buchautorin Birgit Lemmermann wurde kombiniert mit plattdeutschen Liedern des 36-stimmigen Shanty-Chor Verden. Beim zweieinhalbstündigen Programm wurde der Bogen gespannt von Lesungen aus dem plattdeutschen Buch des Jahres 2007 "Ebbe un Hehn" bis hin zu den "Nordseewellen".
Während viele plattdeutsche Buchautoren humorvolle Kurzgeschichten schreiben und andere "Plattsnackers" sich mit mehr oder weniger deftigen "Döntjes" überbieten, geht die "Buurdeern" von der Stader Geest und heutige Gymnasiallehrerin ihren eigenen plattdeutschen Weg. Sie schreibt nicht Geschichten aus Omas "guten alten Zeiten" oder von "Hein und Fiddi". Birgit Lemmermann schreibt in der Gegenwart und hat mit "Ebbe un Hehn" 2007 ein gut 200-seitiges "plattdüütsch Book för junge Lüüd" geschrieben und im Eigenverlag veröffentlicht. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.
Nach dem 1. Platz im NDR-Wettbewerb unter über 2.000 Beiträgen folgte 2007 die Auszeichnung mit dem Lüttje-Pütt-Preis der Niedersächsische Sparkassenstiftung. Von der Hamburger Töpfer-Stiftung und dem Institut für niederdeutsche Sprache Bremen gab es die Auszeichnung als "Plattdeutsches Buch des Jahres". Birgit Lemmermann las in Otersen Kurzgeschichten, Nachdenkliches über den "Tulpengott" und überwiegend Kapitel aus ihrem Bestseller "Ebbe un Hehn". Darin geht es um den Jugendlichen Thadde in der Hauptrolle, "üm den nee´en Fründ vun Thadde sien Ma, üm en roothaart Deern namens Emme, üm wille Geschichten un pienliche Öllern". Ob ihr Sohn Jomi Pate gestanden hat für die Buch-Figur Thadde? Auf jeden Fall hat der Sohn der Buchautorin "de Schrieverin" unterstützt bei der Überprüfung der Jugendsoziologie und bei der jugendlichen Sprachkultur. Den Lesungen von Birgit Lemmermann folgten plattdeutsche Lieder vom Shanty-Chor, der mit Instrumentalgruppe und 36 stimmgewaltigen Sängern im Finkenwerder Fischerkittel nach Otersen gekommen waren. In einer kurzen Pause standen die zahlreichen Bücher der Autorin, reich illustriert im Mittelpunkt. Auf dem Büchertisch lagen "plattdütsche Kinnerbook-Klassiker" aus der Emil-Reihe, der Bestseller für junge Lüüd und plattdeutsche Bücher für "groode Lüüd". Auch ein Hörbuch darf im Lemmermann-Sortiment nicht fehlen, denn "wer nicht lesen will, soll hören", so Birgit Lemmermann zum Publikum. Nach der 2. Halbzeit mit Lesungen folgte zum Abschluss ein weiterer Auftritt des Shanty-Chor Verden, der auch für sein Weihnachtskonzert am Sonnabend, 29. November um 18.00 Uhr in der Wittloher St. Jakobi-Kirche
warb. Die "Nordseewellen" wurden vom Shanty-Chor und vom Publikum gemeinsam besungen. Erst nach einer Zugabe durften die Sänger die Bühne verlassen. Vereinsvorsitzender Günter Lühning bedankte sich beim Publikum und bei allen Mitwirkenden für einen gelungenen Abend und überreichte Birgit Lemmermann besondere "Berliner Zündhölzer", damit es der Autorin gelinge, den Zündfunken für die plattdeutsche Sprache auf die junge Generation überspringen zu lassen. Zu einem Fernseh-Interview mit der Buchautorin schalten wir nachfolgend einen Link.
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15 Fährleute besonders geehrt - "Engagiert in Niedersachsen"
Bei der 10 Jahre-Feier "10 Jahre Aller-Radweg und Solar-Allerfähre" wurden 15 ehrenamtliche Fährleute der "ersten Stunde" mit der Urkunde "Engagiert in Niedersachsen" besonders geehrt. Überreicht wurden die Urkunden am 30.4.2007 von Landrat Peter Bohlmann, den Bürgermeistern Karin Meyer (Dörverden), Wolfgang Rodewald (Kirchlinteln) und Cort-Brün Voige (Rethem), vom stellv. Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Verden Klaus Wagner und vom Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel. 200 Gäste waren bei der 10 Jahre-Feier dabei. Für eine besondere Überraschung sorgten Chorleiter Wolfgang Layer und der "allerCHOR": Otersen hat mit "www.otersen.de" jetzt sogar eine eigene Hymne, die der allerCHOR auch vierstimmig vortrug. Am Maifeiertag erwarten die Fährleute ihren 60.000 Fährgast.
"Was ihr tut - das macht ihr sehr gut" - "Region profitiert"
„Etwas Neues zu wagen, entspricht offensichtlich dem Naturell der Oterser“ und „die Überwindung des Trennenden ist hier mit der zweitkleinsten Fähre Deutschlands gut gelungen“, betonte Landrat Peter Bohlmann bei der 10 Jahre-Feier der Solar-Allerfähre Otersen-Westen am 30. April 2007. „Was ihr tut – das macht ihr sehr gut und davon profitiert die ganze Region“, betonte Rethems Bürgermeister Cort-Brün Voige und lobte die Zusammenarbeit mit den Fährleuten über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg. „Trotz aller Schwierigkeiten, die uns bereitet wurden, waren wir erfolg-
reicher, als wir selbst dachten. Die Entwicklung alter dörflicher Qualitäten, die Tourismus-Förderung in der Region und jährlich 3.000 Fährgäste waren unsere Ziele. 8.150 Gäste waren es gleich in der ersten Saison nur an den
Wochenenden, so dass 2000 die zweite, größere Allerfähre in Betrieb genommen wurde“, betonte Initiator und Vorsitzender Günter Lühning.
Kleinste Fähre - Grösstes Schiff der Welt: QM 2 in Hamburg
"Kleinste Fähre Deutschlands - Größtes Schiff der Welt" war der Titel für die Tagesfahrt des Heimat- & Fährverein Otersen, an der am 16.7.2006 insgesamt 64 Mitglieder und Gäste teilnahmen. Mit der Elbfähre Wischhafen - Glückstadt erreichte die Reisegruppe Schleswig-Holstein und traf wenig später bei Elmstorf an der kleinsten Fähre Deutschlands, der Kronsnester Fähre an der tideabhängigen Krückau ein. Nach einer Stadtführung in Hamburg folgte eine zweistündige Hafenrundfahrt in Hamburg. 300.000 Gäste bevölkerten die Hansestadt, das "Tor zur Welt". Robbie Williams in Hamburg, 55.000 Harley-Davidson-Fahrer bei den 4. Harlay-Days und der 5. Besuch der "Queen Mary 2" sorgten für ein besonderes Hamburg-Wochenende. Weitere Informationen und viele Bilder enthält unsere aktuelle Bildergalerie.
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"Sonnige" Fährsaison und "Altes Klassenzimmer"
Energie-Route, Tagesfahrt nach Hamburg und Plattdeutscher Abend
Der Heimat- & Fährverein Otersen bereitet eine "sonnige" 10. Fährsaison vor und plant für seine Mitglieder eine Tagesfahrt nach Elmshorn und in den Hamburger Hafen. Ein Bildervortrag als Jahresrückblick, Informationen zum Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" und ein deftiges Knippessen rundeten die mit 47 Mitgliedern gut besuchte Jahreshauptversammlung im Niedersachsenhof ab. Bei der Jahreshauptversammlung zogen die Mitglieder zunächst eine positive Bilanz für das Jahr 2005. Kassenwart Carsten Büchtmann berichtete über 6.000 Fährgäste und eine positive Kassenlage. Technikwart Erwin Thom gab Erläuterungen zu den durchgeführten Reparaturen und den geplanten Umbaumaßnahmen an der großen Fähre als weitere Verbesserungen. Rund 3.000 Euro investiert der Verein in die Renovierung der 2000 in Dienst gestellten größeren Solarfähre. Bis Ende April sollen die umfangreichen Arbeiten abgeschlossen sein. Bereits am 30. April wird der Fährverein für einige Stunden einen Fährverkehr zur Einweihung des Amtshauses Westen einrichten. Die offizielle Eröffnung der 10. Saison findet am 1. Mai statt. Am 21. Mai findet der 10. Aller-Gottesdienst der Kirchengemeinde Wittlohe und Westen statt. Am gleichen Tag kommt der bekannte Fernsehjournalist Dr. Franz Alt zur Allerfähre und hält seinen Vortrag "Sonne und Holz - Deutschland ist erneuerbar". Handwerksbetriebe haben Gelegenheit, sich an einer Ausstellung an der Allerfähre zu beteiligen, denn die Nutzung der Erneuerbarer Energien Sonne und Holz ist durch die Preissteigerungen bei Öl und Gas so interessant wie noch nie zuvor geworden, betonte Vorsitzender Günter Lühning, bei dem sich interessierte Handwerksbetriebe aus der Region für die Ausstellung anmelden können. Der Heimat- & Fährverein Otersen ist über eine Projektgruppe im Aller-Leine-Tal an der Bundesaktion "Wärme aus Sonne" beteiligt. Voraussichtlich am 16. Juli wird der Energie-Lehrpfad im Aller-Leine-Tal mit einer Station an der Solarfähre eröffnet. Am 1. Juli beteiligt sich der Heimat- & Fährverein an der Oterser Fußball-Meisterschaft "OM 2006" und die jungen Fährhelfer Sven Priemke und Steffen Lühning warben für die Veranstaltung auf dem Dorfplatz und für das Vereins-Team "Die Fährschipper". Im Sommer sollen alle Mitglieder zu einer Tagesfahrt eingeladen werden. Große Zustimmung fand der Vorschlag, bei Wischhafen die Elbe zu queren, in Elmshorn das Industriemuseum und Deutschlands kleinste Fähre an der Krückau zu besuchen und in Hamburg eine Hafenrundfahrt zu unternehmen, möglichst bei der diesjährigen Ankunft des weltgrößten Passagierschiffes, der "Queen Mary II". In Kürze wird im Verein eine Arbeitsgruppe gebildet, um die alten Schulbänke aus der alten Oterser Schule zu restaurieren, damit in diesem Jahr das alte Oterser Klassenzimmer wiedereingerichtet werden kann. Im Oktober stehen der 5. Plattdeutsche Abend und das Erntefest und im Dezember die Senioren-Adventsfeier auf dem Programm.
Viele Gäste beim 1. Kurkonzert - Flößerfest
Zu einem vollen Erfolg für Flößer und Fährleute wurde das zweitägige Flößerfest an der Historischen Fährstelle Otersen-Westen: Die Winser Flößer erreichten pünktlich ihr Ziel, über 1.000 Fährgäste wurden befördert, die Konzerte am Fluß zogen viele Besucher zur Allerfähre und das "1. Kurkonzert" wurde zu einem besonderen Höhepunkt. Begleitet von Live-Berichten von "NDR 1 Niedersachsen" lief das Floß an der Fährstelle ein und zu Ehren der Flößer läuteten die Glocken der St.-Annen-Kirche. Nachdem arbeitsreichen Anlegemanöver wurden die Flößer von Fährleute-Chef Günter Lühning herzlich begrüßt und Jochen Köhler, 2. Vorsitzender des Winser Heimatvereins, bedankte sich für die Gastfreundschaft und bezeichnete die Aller als "blaues Band der Freundschaft zwischen Winsen und Otersen-Westen". Winsens Bürgermeister Wilfried Hemme hob die Bedeutung der Holzflößerei von der Südheide bis Bremen in früheren Jahrhunderten hervor. Auf dem Floß und an den Allerufern wurde dann eine Andacht mit Pastorin Gabriele Delaminsky und dem Posaunenchor Westen gefeiert. Bei Kaiserwetter entwickelte sich zwischen Floß und der Wiese am Fähranlegestelle Otersen ein kleines Volksfest. Die Blaskapelle Oyten sorgte für das erste "Konzert am Fluß". Auf großes Interesse stießen auch die kleinen Ausstellung zu den Themen "Waldwirtschaft im Aller-Leine-Tal", "Bäume erhalten - Dörfer gestalten" und "Flößerei auf Aller und Weser". Der zweite Tag des Flößerfestes begann mit dem 1. Kurkonzert an der Allerfähre mit dem fast 40-köpfigen Orchester des Winser Heimatvereins. Die Musiker nahmen die zahlreichen Gäste mit auf eine Reise durch die Film- und Musical-Musik sowie vom "Persischen Markt" bis Sinatra´s "New York - New York". Erst nach einer Zugabe und dem Versprechen, 2006 ein weiteres Kurkonzert an der Aller zu geben, waren die Gäste zufrieden. "Holz, Flößerei, Wald und Jagd" war die Überleitung zum folgenden Konzert mit dem Bläsercorps der Kreisjägerschaft Verden, die für Jagdsignale und für Märsche an der Aller sorgten. Zum Abschluß der "Konzerte am Fluß" wurde die Allerfähre zur "schwimmenden Konzertbühne". Mit den Jagdhornbläsern an Bord kreuzte die Solarfähre zwischen Westener Hafen, Fährstelle und dem 30 Meter langen Floß auf der Aller und das Bläsercorps begeisterte mit Signalen und Märschen von der Aller. Mehrere hundert interessierte Besucher besichtigten am Wochenende das Winser Floß und ließen sich von den Flößern in ihrer Zimmermannskluft mit den großen schwarzen Hüten die Funktionsweise von Heckruder, den beiden Bugrudern, Staken und dem Baumstamm als Bremse informieren. Am Montag wurde das fast 40 Tonnen schwere Floß am Allerufer von den Winser Flößern demontiert und die 85 Baumstämme aus der Aller geborgen. In einem Sägewerk in Otterstedt wird das Flößerholz aus der Südheide jetzt nach alter Tradition zu Bauholz verarbeitet. 2007 feiern die Fährleute der Allerfähre ihren zehnten Geburtstag und für das gleiche Jahr planen die Flößer im 800 Mitglieder
zählenden Winser Heimatverein ihre 5. Floßfahrt seit 1997.
Heike Fedderke begeisterte das Publikum
08.10.2004: Ergreifende, empfindsame und amüsante plattdeutsche Kultur
Wer eine "dröge" Autorenlesung erwartet hatte, wurde enttäuscht. Wer lebendig dargebotene plattdeutsche Literatur erwartet hatte, kam voll auf seine Kosten. Nach dem zweieinhalbstündigen Plattdeutschen Abend in Otersen waren alle Gäste mehr als begeistert. Die mehrfach preisgekrönte Buchautorin Heike Fedderke aus Wischhafen und das "BleWoLi"-Quartett auf ihren Steirischen Handharmonikas sorgten für einen amüsanten Abend und für niederdeutsche Kultur auf hohem Niveau.
"Morgen hebbt wie keen School!" - "Nee, morgen is Fierdag!" "Och jo, morgen is Himmel-fohrt, dor müch ik mol mitföhren". Heiter und unbekümmert beginnt die Geschichte des kleinen Schuljungen, der den schulfreien Himmelfahrtstag zur einer Himmelfahrt nutzen möchte. Heike Feddderke lässt in ihrer Geschichte den Jungen und das gesamte Publikum durch einfühlsame Erzählung in den Himmel entschweben, über "witte Wulken, hooch öber de School, öber Öllernhus un Dörp". Freundliche Engel nehmen den Jungen im Himmel an die Hand, durch das Paradies aus Frieden und Liebe. Als "de Reis hett lang noog duurt" und der Junge zurück möchte zu seinen Eltern auf der Erde, bleibt am Ende der Phantasie-Reise das glückliche Ende aus: "Trüch no de Eer, mien Jung, dat geiht nicht. För de Himmelfohrt, dor gifft dat man blot ´n eenfache Fohrkoort. Un Kinner, Kinner drööft dor gor nich mit. Bei dieser sehr einfühlsam erzählten Geschichte ist das Publikum gerührt und vereinzelt gibt es auch feuchte Augen. Warum dieser ernste Ausgang? Heike Fedderke bleibt die Antwort nicht schuldig: "Plattdeutsch ist mehr als nur lustige Döntjes und Riemels - Plattdeutsch eignet sich auch für ernste Literatur". Die bekannte Buchautorin aus Wischhafen an der Elbe vereint in ihren Erzählungen Besinnliches und Heiteres. Ihre Geschichten sind mal ergreifend und empfindsam, mal amüsant - oder eine Vereinigung von allem, mit einem Wechsel von heiter zu ernst, wie bei der "Himmelfohrt". Meist sind es Geschichten, die das Leben schrieb, die ihr eigenes Leben schrieb. Bei ihrer Erzählung "Dat Oma-Auto" ist es ihre eigene Fahrt auf der Autobahn von Wischhafen über die Elbe nach Kiel und zurück und es sind ihre beiden eigenen Enkel aus Kiel, die in dieser Geschichte lebendig werden. "Dat Oma-Auto" ist ihre Erfolgs-Geschichte 2004: Unter 2500 Teilnehmern gewann Heike Fedderke damit beim Wettbewerb "Vertell doch mal!" von NDR und Ohnsorg-Theater den 3. Preis und zusätzlich im Ohnsorg-Theater in Hamburg den Publikumspreis. In vielen Erzählungen lässt Heike Fedderke auch ihren Ehemann "Heinrich" lebendig werden. Im wahren Leben heißt "Heinrich" jedoch Joost Fedderke, ist Schulleiter im Kehdinger Land und saß am Freitagabend im vollbesetzten Saal des Niedersachsenhofes in der letzten Reihe, als stiller Beobachter seiner Ehefrau und des Publikums. "Das Publikum hat die Erzählungen mit Begeisterung aufgesogen, eine tolle Atmosphäre", betont Joost Fedderke, "ganz anders als am Vorabend in den Hamburger Bücherhallen vor 160 Zuhörern". Für die tolle Atmosphäre sorgte Heike Fedderke. Die Autorin verzichtet gänzlich auf "platte" Döntjes. Ihre Erzählungen, Geschichten und Gedichte sind plattdeutsche Kultur auf hohem Niveau gepaart mit einer ganz besonderen Form der Darbietung. Heike Fedderke liest keinen Satz aus einem Buch ab - erzählt aber auch nicht steif "auswendig Gelerntes". Sie lebt ihre Geschichten auf der Bühne, mal vor der Bühne und mal mitten im Publikum. Die Geschichten von Heike Fedderke werden als kleines Schauspiel dargeboten, ohne das die Autorin jemals Theater gespielt hätte. Heike Fedderke amüsiert ihr Publikum, bringt es zum Nachdenken und sorgt auch für Tränen der Rührung. Völlig zu Recht hat Heike Fedderke vor vielen Jahren den Niederdeutschen Literaturpreis erhalten, denn sie lebt plattdeutsche Kultur. "Unseren 4. plattdeutschen Abend hat Heike Fedderke zu einem der Höhepunkte im Jubiläumsjahr 950 Jahre Otersen gemacht", betonte ein dankbarer und begeisterter Günter Lühning vom veranstaltenden Heimat- & Fährverein Otersen und überreichte einen großen Blumenstrauß als Danke schön. Große Nachfrage gab es nach den im Hamburger Quickborn-Verlag erschienen Büchern, die von der Autorin in Otersen handsigniert und gewidmet wurden.
Heimatverein in Celle & Winsen
Zum Beginn der Tagesfahrt gingen die Mitglieder des Heimat- & Fährvereins Otersen am 8.9.2002 in die Schule - in die Alte Dorfschule in Bothmer bei Schwarmstedt - und drückten dort die alten Schulbänke. Zweite Station war Celle: das Celler Schloß, die Altstadt mit ihren schmucken Fachwerkhäusern und das Trecker- und Landmaschinen-Treffen standen dabei im Mittelpunkt. Es folgte eine dreistündige Schifffahrt auf der Aller von Celle bis Winsen mit der MS "Niedersachsen". Weiterer Höhepunkt war die Führung auf dem Winser Museumshof. Die Oterser Gäste zeigten sich nach der Führung durch den 2. Vorsitzenden des Winser Heimatvereins, Joachim Köhler, voller Anerkennung über den in 50.000 Stunden Eigenleistung geschaffenen Museumshof in Winsen.
Aufgaben:
Heimatpflege, Dokumentation der Dorfgeschichte,
Historische Allerfähre, Dörfliche Kultur, Dorfentwicklung
Als gemeinnütziger Verein anerkannt vom Finanzamt Verden
Mitglieder:
162 Mitglieder (Stand: 31.12.2009)
Vorstand:
1. Vorsitzender: Günter Lühning, Otersen
2. Vorsitzender: Georg Rolink, Verden
2. Vorsitzender: Carsten Meyer, Hof Nocke - Westen
1. Kassenwart: Rainer Heise, Otersen - 2. Kassenwart: Jens Brettschneider, Otersen
1. Schriftführer: Rolf Homann, Otersen - 2. Schriftführer: Thomas Ahrenholz, Otersen
1. Technikwart: Karlheinz Bruns - 2. Technikwart: Stephan Fittkau
Beisitzer: zur Zeit nicht besetzt
Mitgliedsbeitrag:
jährlich 15 € für Erwachsene
jährlich 10 € für aktive Fährleute und Ehrenmitglieder
beitragsfrei sind Kinder und Jugendliche
bisher realisierte Projekte:
Sammlung und Archivierung von über 900
historischen Bild-Dokumenten auf Foto-CD
Dorfchronik Otersen 1998
Dokumentation „Allerfähre Otersen - Westen, 16.-20. Jahrhundert“, 1998
Wiedereinrichtung & Betrieb der Historischen
Allerfähre Otersen-Westen
Geschichtshefte zu besonderen Anlässen - "Spurensuche in Dorf und Flur"
Teilnahme an Wettbewerben:
1999: Deutscher Solarpreis für solare Transportsysteme, ausgezeichnet durch EUROSOLAR
2000: Niedersachsen neu Entdeckt - Altes in neuem Glanz
2009: "Spurensuche in Dorf und Flur", Wettbewerb des Niedersächsischen Heimatbundes
"bekannt aus Funk und Fernsehen..."
Über unsere Allerfähre wurde seit 1997 in folgenden Sendungen berichtet:
NDR-Moderator Ludger Abeln
und Vorsitzender Günter Lühning
im August 2000 beim Interview
auf dem "gelben Sofa" im
"hallo Niedersachsen" - Studio
in Hannover.
Das NDR-Regionalfernsehen "hallo Niedersachsen" stellte die Allerfähre im August 2000 auch in der plattdeutschen Sendung "18:35 Uhr - Dat is wat" vor. Vorsitzender Günter Lühning stand im Interview mit Moderator Ludger Abeln "up platt" Rede und Antwort. Neben dem Interview wurde ein dreiminütiger Filmbeitrag über die Allerfähre präsentiert.
Radio Bremen: "Buten und Binnen"
N3 - NDR: "Hallo Niedersachsen" (insges. 3 mal)
N3 - NDR: "Bingo-Lotto"
N3 - NDR: "Nord-Tours - Das Norddeutsche Reisemagazin"
N3 - NDR: "Dat is wat"